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Wir informieren Sie zum Strafrecht und Steuerrecht

Von Haschischplätzchen und zertrümmerten Schoko-Weihnachtsmännern

An Heiligabend 2020 wollte ein Wismarer Ehepaar die selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen ihrer Tochter genießen, wurde jedoch kurz nach dem Verzehr mit Schwindel, Übelkeit und Herzrasen ins Krankenhaus eingeliefert. Dort stellte sich heraus, dass die 24-jährige Tochter den Plätzchenteig mit Haschisch vermengt hatte – natürlich ohne ihre Eltern davon zu unterrichten.
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Pressefreiheit vs. Schutz des Strafverfahrens – Der Streit um die Verfassungsmäßigkeit des § 353d Nr. 3 StGB

Darf die Presse über laufende Ermittlungsverfahren aus internen Dokumenten zitieren oder diese sogar veröffentlichen? Die Antwort lautet: nein. Zudem würde ein solches Handel nach der bisherigen Gesetzeslage ein strafbewehrtes Verhalten nach § 353d Nr. 3 StGB darstellen.
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Die Reform des Strafgesetzbuchs: Ein Überblick

Nun ist es soweit: Am 23.11.2023 veröffentlichte das Bundesjustizministerium ein schon seit Längerem angekündigtes Eckpunktepapier zur geplanten Modernisierung des Strafgesetzbuchs. Bereits im März legte die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf „zur Überarbeitung des Sanktionenrechts“ vor, der sich mit Fragen zu bestimmten Rechtsfolgen auseinandersetzte.
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Update: Die Cannabis-Entkriminalisierung kommt zum 01.04.2024

Eine gute Nachricht für alle, die die Entkriminalisierung von Cannabis schon seit langer Zeit herbeisehnen: Obwohl die Verhandlungen der Ampel-Koalition diesen Monat stockten, konnten sich die Fraktionen von SPD, FDP und Grünen schließlich mit dem Bundesgesundheitsministerium über einige Änderungen des geplanten Cannabisgesetzes (CanG) einigen.
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Cum-Ex-Skandal Teil II: Was hatte Olaf Scholz damit zu tun?

In den Cum-Ex-Skandal waren nicht nur Akteure aus der Finanzwelt involviert, es kommen immer mehr mögliche Beteiligungen von Rechtsanwälten und Politikern zum Vorschein. Besonders brisant ist die mutmaßliche Verwicklung prominenter Politiker, allen voran des derzeitigen Bundeskanzlers Olaf Scholz in die sog. „Hamburger Warburg-Affäre“.
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Cum-Ex-Skandal Teil I: Wie funktionieren die sog. Cum-Ex-Geschäfte?

Bereits Anfang der 1990er Jahre wurden Cum-Ex-Geschäfte bekannt und sind Teil des größten Steuerskandals in der deutschen Geschichte. Im Jahr 2021 wurden besagte Geschäfte durch den Bundesgerichtshof als strafbare Steuerhinterziehung eingeordnet. Seitdem laufen in Deutschland zahlreiche Strafprozesse gegen die beteiligten Akteure.
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E-Scooter & Alkohol: Welche Promillegrenze gilt und wann droht eine Straftat?

Die Nutzung von E-Scootern erfreut sich vor allem bei jungen Menschen großer Beliebtheit. Insbesondere nach einer durchfeierten Nacht kann die Verlockung groß sein, spontan auf einen der Roller zurückgreifen. Sollte man am betreffenden Abend allerdings Alkohol konsumiert haben, ist von einer solchen Nachtfahrt ausdrücklich abzuraten.
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Wiederaufnahme verstößt gegen das Grundgesetz – BVerfG kippt § 362 Nr. 5 StPO

Auch gegen rechtskräftig freigesprochene Mordverdächtige darf kein neuer Prozess geführt werden, wenn aufgrund neuer Tatsachen oder Beweismittel dringende Gründe für eine Verurteilung vorliegen. Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat der Verfassungsbeschwerde des im Jahre 1981 unter Mordverdacht stehenden Ismet H., welcher im Jahre 1983 rechtkräftig freigesprochen wurde, stattgegeben.
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BGH bejaht in zwei aktuellen Entscheidungen das Vorliegen einer kriminellen Vereinigung i. S. d. § 129 StGB

Der Bundesgerichtshof hat kürzlich entschieden, dass auch virtuelle Kommunikationsplattformen keine Ausnahme von der Einstufung als kriminelle Vereinigung nach § 129 StGB darstellen. So wurden die Verurteilungen von Mitgliedern des Hawala-Banking-Systems und der rechtsextremistischen „Goyim Partei“ bestätigt. In beiden Fällen bejahte der BGH die Voraussetzungen des § 129 StGB, auch wenn die Vereinigungen anonym oder rein online agierten.
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14 Jahre Haft für IS-Rückkehrerin Jennifer W. – Die Bedeutung des Weltrechtsprinzips

Zuletzt gingen erneut Meldungen zum Fall der IS-Rückkehrerin Jennifer W. durch die Medien: Nachdem die Bundesanwaltschaft gegen das erste Urteil des Oberlandesgericht München erfolgreich Revision einlegte und der Bundesgerichtshof das Urteil im Strafausspruch weitestgehend aufhob, wurde die Angeklagte nunmehr mit Urteil des OLG München vom 29.08.2023 zu einer Freiheitsstrafe von vierzehn Jahren verurteilt.
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Kein Bandendiebstahl bei „Alleingängen“ von Bandenmitgliedern

Die Angeklagten B, H und K planten Einbrüche in Restaurants. B organisierte und instruierte, H und K führten die Taten aus. Einige Einbrüche führten H und K allein durch und hielten sie vor B geheim. Das Landgericht wertete alle Taten als Bandendiebstähle, doch der BGH entschied, dass H und K ohne B nicht nach der Bandenabrede handelten. Ihre Taten waren daher einfache Diebstähle.
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